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Achtsames Yoga – Let that shit go!

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Achtsames Yoga – Let that shit go!

Ein Beitrag von Catherine Colombo

Kannst du das, deine Gedanken loslassen und einfach Yoga machen? Oder hast du dein ganzes Gepäck mit dabei, wenn du auf die Matte gehst?

 

Monkey-Mind

Stell dir mal vor, du bist auf deiner Yogamatte in deiner Lieblings-Yogastunde…Und was passiert? Als wenn du nichts anderes vorhättest, kommen deine Gedanken und quatschen deinen Kopf voll. Gedanken an den Disput mit deinem Kollegen gestern, die Einkaufsliste fürs Abendessen, daran, dass dein Schatz bestimmt vergisst, dass deine Mutter am Wochenende kommt, du deswegen auch noch Großputz machen wolltest, aber deine Deadline für das nächste Projekt, da wahrscheinlich (leider) nicht mitmacht,..puh, gute Ausrede,… Wie kleine Monsterchen sitzen sie dann mit dir im Studio oder bei dir zuhause und quatschen dich voll.

 

Kommt dir das bekannt vor? Entspann dich. Du bist nicht alleine damit. Wir alle haben das ab und an. Und genau dann machen wir kein Yoga mehr, auch wenn wir uns in die wildesten Asanas werfen. Es ist kein Yoga, da unser Kopf und unser Herz ganz woanders sind.

 

Yoga-Shit

Bryan Kest, amerikanischer Power Yoga-Createur, hat mal gesagt, “If you bring your shit on the mat, your yoga will become shit.” Eine ganz schön krasse Aussage und so gar nicht yogisch…irgendwie. Und doch hat er hat Recht. Ich selbst erlebe das immer wieder und es ist gut, dass es mir bewußt wird. Genau in dem Augenblick kann ich auch anfangen, etwas dafür zu tun, dass ich wieder zu mir komme.

 

Also begrüße ich es, wenn mein Shit mit auf die Matte kommt. Und dann arbeite ich dran. Denn egal ob Yogalehrer oder motivierter Yoga-Neuling, wir sind alle Menschen. Yesss, und wir bringen alle unsere Themen mit auf die Matte. Und weißt du was, Yoga kitzelt die Themen auch förmlich aus allen heraus.

 

We all know

So kennst du vielleicht den stressigen Perfektionisten, der im Alltag und auf der Matte über seine Grenzen springt oder die stylishe Sportskanone, die immer den neusten Dress braucht und im Vordergrund stehen muss. Dein Mattennachbar ist vielleicht der vorsichtige Anfänger, der bitte nicht gesehen werden möchte, da er sich in Menschennähe unwohl fühlt und vielleicht ärgerst du dich über die vermeintliche Arroganz des rebellischen Esoterik-Yogi, der immer seinen eigenen Flow flowt, um Respekt bittet, keinen gibt und im Savasana schnarcht…

 

Die provokative Liste wäre noch um eine Vielzahl an Schwarz-Weiß gezeichneten Charakteren erweiterbar. Nimm die Aufzählung gern mit einem Augenzwinkern, vor allem, wenn du dich darin selbst entdeckst. Und glaub mal, ich finde mich darin auf jeden Fall wieder. Wenn du also mal ein nicht ganz so ernstzunehmendes Quiz: „Welcher Yogatyp bin ich?“ machen willst, lass deinen Wunsch in den Kommentaren da. Dann mach ich mich dran.

 

The good in the shit

Wenn du dich dafür entscheidest, kannst du im Yoga den Shit loslassen. Denn jedes Thema, dem du die Präsenz einräumst, die es braucht, kann losgelassen werden. Indem du deine Aufmerksamkeit darauf legst, wird es erstmal in dein Bewusstsein gebracht und nimmt mehr Platz ein. Das kann weh tun. Ja, baber wenn du es dir genug angeschaut hast und Gefühle, die damit zusammenhängen, fühlst, dann kann das Thema gehen. Und wenn du deine Themen mehr und mehr hinter dir lässt, schaffst du Raum. Diesen Raum kannst du füllen, mit einer Verbindung. Mit einer Verbindung zu deinem innersten Selbst und tiefen Frieden. Und wenn du damit auf der Matte anfängst, transportierst du diese Erfahrung in dein Leben.

 

How?

Du triffst eine Entscheidung. Eine Entscheidung für dich und gegen den Shit. Wenn du dies mit dir selber vereinbarst, heißt es nicht, dass es gleich easypeasy ist. Dennoch bist auf dem Weg. Und der Weg ist bekanntlich das Ziel und macht Freude. Mit jedem Schritt ein bischen mehr. Denn mit jedem Schritt wächst du.

 

Auf deinem Weg kann dir Yoga-Tools mit an die Hand geben, die dein Leben leicht machen.

 

Achtsame Yoga-Tools

  • Nimm dir regelmäßig deine Zeit für dich. Schätze und sei dankbar, dass du diese Möglichkeit hast.
  • Bleib bei dir, auf deiner Matte. Egal, was die Person vor oder neben dir macht. Es ist deine Matte, dein Körper und dein Leben.
  • Vergleiche nicht. Du gehst deinen Weg und da wo du bist, ist es gut.
  • Lass deine Gedanken ziehen und nimm sie wahr. Bewerte nicht.
  • Geh ins Fühlen. Lass dir Zeit und alles zu. Jedes Gefühl ist dein Wegweiser zu dir.
  • Übe regelmäßig deine Asana-Praxis. Nimm wahr, wie unterschiedlich sich deine Praxis anfühlt und akzeptiere dies.
  • Atme bewusst. Übe dich täglich im Atmen. Dein Geist wir klarer.
  • Meditiere und beobachte was passiert. Fühle die Leichtigkeit, die dadurch entsteht.
  • Yoga ist Jetzt. Nicht nur auf der Matte. Also immer. Egal wann, egal wo.

 

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Mit diesen Tools kannst du dich im achtsamen Yoga üben. Sei genauso achtsam im Umgang mit dir und deiner Umwelt, wie du es auf deiner Matte bist. Lass dir auf deiner Reise Zeit und nimm Veränderungen in dir und um dich herum bewusst wahr. Nicht nur du selbst, auch dein Umfeld wird sich verändern. Statt dem üblichen, schweren Alltagsgedöns und Shit, werden Licht, Leichtigkeit und Freude deinen Alltag füllen. Freu dich auf deine wunderbare Reise. Schritt für Schritt – zu dir selbst.

 

Deine Catherine

 

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