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Massageöl selbst herstellen

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Selbstgemachtes Massageöl: 4 Rezepte für perfekte Wohlfühlmomente

Ein Gastbeitrag von Marc Mayer, Gründer von Taste of Koroni

Ob nach einem langen Arbeitstag, bei schmerzhaften Muskelverspannungen oder anhaltender Müdigkeit: Es gibt viele gute Gründe für eine entspannende Massage! Das passende Massageöl darf dabei nicht fehlen – es pflegt die Haut und kann körperliche Beschwerden lindern. Und das Beste daran: Du kannst es ganz leicht selbst machen. Wie das geht?

Hier findest Du 4 natürliche Massageöl-Rezepte für mehr Wohlbefinden.

Grundrezept für Dein Massageöl

Massageöle gibt es für jeden Hauttyp und jedes Hautbedürfnis. Wenn Du eines selber machen möchtest, muss Du zuerst das Grundrezept kennen. Da spielt es keine Rolle mehr, ob Du Dich für ein entspannendes Lavendelöl oder ein erfrischendes Ingweröl entscheidest.

Sowohl die Grundzutaten mit Mengenangaben als auch die Zubereitung bleiben bei jedem Massageöl genau gleich:

  • 100 ml Basisöl
  • 5-10 Tropfen ätherisches Öl
  • Fläschchen zum Abfüllen

Für die Zubereitung gibst Du zuerst das Basisöl in das Fläschchen. Danach träufelst Du das ätherische Öl hinein. Verschließe die Flasche gut und schüttle sie ein paar Mal kräftig. So können sich die Zutaten gleichmäßig verteilen. Es lohnt sich, wenn Du ein dunkles Fläschchen wählst – so hält Dein Massageöl wesentlich länger. Und jetzt zu den Zutaten selbst!

Basisöle

Basis- oder Trägeröle sind die Grundlage für jedes Massageöl. Sie versorgen die Haut mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen und sind deshalb perfekt für die tägliche Hautpflege. Die folgenden pflanzlichen Öle eignen sich hervorragend.

  • Jojobaöl ist – chemisch betrachtet – eigentlich kein Öl, sondern ein Wachs. Es empfiehlt sich bei unreiner und fettiger Haut. Jojoba entzieht Bakterien nämlich die Lebensgrundlage und beugt somit z. B. Pickeln gezielt vor.
  • Mandelöl ist ein klassisches Öl in der Hautpflege. Es ist besonders mild und eignet sich deshalb vor allem für empfindliche Hauttypen.
  • Moringaöl ist perfekt für Massagen, weil es eine sehr gute Gleitfähigkeit hat. Es spendet trockener Haut viel Feuchtigkeit.
  • Olivenöl ist ein ausgezeichnetes Massageöl, weil es langsam in die Haut einzieht. Es lohnt sich besonders für trockene Haut, wirkt entzündungshemmend und unterstützt das Bindegewebe. Aufgrund seines starken Eigengeruchs solltest Du es nicht mit zu intensiv riechenden ätherischen Ölen vermischen.

Ätherische Öle

Ätherische Öle werden aus verschiedenen Pflanzenteilen, wie Blüten, Blätter und Wurzeln gewonnen. Sie duften meistens intensiv und haben – wie die Basisöle – spezielle Wirkungen. Je nach Anwendung kannst Du zwischen verschiedenen ätherischen Ölen auswählen. Die folgenden 4 Zusätze sind dabei besonders gut geeignet. Sie lassen sich – wie bereits erwähnt – ganz einfach selbst zusammenmischen. Welche Wirkung die Öle dabei entfalten, erfährst Du jetzt!

1.    Ruhe mit Lavendel

Hast Du Schwierigkeiten im Alltag wirklich zur Ruhe zu kommen? Fahren Deine Gedanken abends Karussell und Du kannst nicht einschlafen? Ein beruhigendes Massageöl mit Jojoba- und Lavendelöl kann Dir helfen, verschiedene Stressfaktoren hinter Dir zu lassen.

Eigentlich kannst Du dieses entspannende Massageöl zu jeder Zeit verwenden. Falls Du allerdings mit Schlafproblemen zu kämpfen hast, solltest Du es direkt vor dem Zubettgehen sanft einmassieren. Lavendel bereitet nämlich Körper und Geist auf die bevorstehende Nachtruhe vor. Es fördert ein entspanntes Einschlafen.

2.    Freies Atmen mit Eukalyptus

Niemand ist gerne erkältet. Es kann ganz schön unangenehm sein, wenn die Nase verstopft und die Sauerstoffzufuhr dadurch auf Sparflamme ist. Sobald Dich der Schnupfen einholt, kann eine Massage genau das Richtige sein.

Mandel- und Eukalyptusöl können Dir im Kampf gegen Erkältungen zur Seite stehen. Eukalyptus hilft, um besser durchatmen zu können. Das ist vor allem für die Nacht entspannend – so wirst Du nämlich trotz Erkältung mit erholsamen Schlaf belohnt.

3.    Aufwachen mit Zitrone

Massage muss nicht immer nur einen entspannenden Effekt haben. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einer belebenden Knetkur? Wenn Du Dich müde, niedergeschlagen oder unkonzentriert fühlst, lohnt sich ein Massageöl mit Moringa- und Zitronenöl.

Die Zitrone überzeugt mit ihrem erfrischenden Duft – da werden selbst die müdesten Geister wieder aus dem Tiefschlaf geholt! Eine Massage mit Zitronenöl weckt Dich auf und verbreitet richtig gute Laune. So fällt es Dir auch wieder leichter, Deine Gedanken zu sortieren.

4.    Kopfschmerzen adé mit Pfefferminze

Kopfschmerzen zählen mittlerweile zur Volkskrankheit Nummer Eins. Falls Du immer wieder unter Spannungskopfschmerzen leidest, solltest Du auf eine Massage mit Mandel- und Pfefferminzöl setzen. Die kühlende Pfefferminze kann Schmerzen lindern und für Entspannung sorgen.

Die Pfefferminze blockiert die Weiterleitung von Schmerzimpulsen – die Spannungskopfschmerzen werden also vom Gehirn kaum bis gar nicht wahrgenommen. Außerdem sorgt das Kraut für eine muskelentspannende Wirkung. Bei Spannungskopfschmerzen ist das besonders wichtig, weil ihre Ursache meistens in einer verspannten Schulter- und Nackenmuskulatur zu finden ist.

 

Massagen sind gesund für Körper und Geist. Das passende Massageöl macht den Unterschied! Natürlich kannst Du das Öl einfach in der Drogerie kaufen. Noch viel mehr Freude bereitet die Massage jedoch, wenn Du das Massageöl selbst machst. Probiere doch eines dieser 4 gesunden Rezepte aus – so tust Du Dir etwas Gutes!

Beste Grüße Marc Mayer

 

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