Anjali Mudra, Geste der Dankbarkeit
Das Anjali Mudra oder auch Namastè ist eine uralte Handgeste, die in verschiedenen Kulturen und spirituellen Traditionen eine bedeutende Rolle spielt. Diese Geste wird häufig im Hinduismus, Buddhismus und Jainismus verwendet und symbolisiert Verehrung, Respekt und Dankbarkeit. Und natürlich findet sie auch im Yoga eine große Bedeutung. Meist vor und nach dem Kurs ausgeübt, mit dem Wissen um Dankbarkeit und Demut. Aber auch, um dich zu begrüßen und zu verabschieden.
Anjali bedeutet “Darbringung”, Mudra „Geste“.
Nama bedeutet „verbeugen“, as heißt „ich“ und te „du“.
Du ehrst mit dieser Haltung nicht nur den Moment, sondern auch dich selbst und das Leben.
Das Anjali Mudra wird durch das Zusammenbringen der Handflächen vor der Brust ausgeführt. Du kannst die Finger leicht voneinander abspreizen. Die Handflächen berühren sich und werden leicht gegeneinander gedrückt, während die Finger nach oben zeigen. Die Hände vor der Brust zusammengenommen, das Brustbein schiebt sanft nach vorne. So hilft das Mudra, dich aufzurichten.
Diese Haltung kann in verschiedenen Situationen praktiziert werden, sei es während des Gebets, bei rituellen Zeremonien, während des Yoga oder einfach als Ausdruck von Anerkennung und Wertschätzung.
Die Bedeutung hinter dem Anjali Mudra geht über die physische Geste hinaus und hat tiefe spirituelle und philosophische und energetische Bedeutung. Einer der zentralen Aspekte ist die Verbindung. Durch das Zusammenführen der beiden Hände werden Dualitäten wie Körper und Geist, Vergangenheit und Zukunft, Selbst und Andere symbolisch vereint. Symbolisch steht dies dafür, dass wir alle miteinander verbunden sind.
Es steht aber auch für:
- Demut
- Hingabe
- Dankbarkeit.
Indem wir unsere Hände vor der Brust zusammenbringen, zeigen wir Respekt gegenüber anderen, gegenüber der Welt um uns herum und gegenüber dem Göttlichen. Es ist eine Geste der Dankbarkeit für das Leben und die Erfahrungen, die wir machen durften.Aber auch für all das, was wir gelehrt bekommen haben.
In der Praxis wird das Damaste, das Anjali Mudra oft in Verbindung mit Mantras, Gebeten oder Meditationen verwendet, um eine tiefere spirituelle Verbindung herzustellen. Es kann auch als Gruß oder Segen zwischen Menschen dienen, um Harmonie und Wohlwollen auszudrücken.
Obwohl das Anjali Mudra eine einfache Handgeste ist, trägt es eine tiefe symbolische Bedeutung und kann eine kraftvolle Praxis für persönliches Wachstum, spirituelle Entwicklung und zwischenmenschliche Verbindung sein. Es erinnert uns daran, die Essenz von Einheit, Respekt und Dankbarkeit in unserem täglichen Leben zu kultivieren.
Anjali Mudra –Geste für Demut und Dankbarkeit
Mit dem Anjali Mudra (Namastè) richtest du deine Aufmerksamkeit nach innen. Du verbindest dich mit dir selbst – mit deinem Herzen, deinem Atem, deinem Sein.
Anjali bedeutet “Darbringung”, Mudra „Geste“.
Nama bedeutet „verbeugen“, as heißt „ich“ und te „du“.
Du ehrst mit dieser Haltung nicht nur den Moment, sondern auch dich selbst und das Leben.
Was dir Anjali Mudra schenken kann:
- Sorgt für innere Balance
- Stärkt Freude, Dankbarkeit und Herzverbundenheit
- Einen Moment der Stille; nur für dich
- Eine liebevolle Einladung, dich selbst anzunehmen, so wie du bist
Nutze diese Geste, wann immer du willst – am Anfang deiner Yogapraxis, zwischendurch im Alltag oder als kleine Erinnerung:
Ich bin hier. Ich bin genug.
Ausführung:
- Bringe die Handflächen vor der Brust in einer Gebetshaltung zusammen, deine Fingerspitzen zeigen nach oben
- Die Daumen ruhen leicht am Brustbein (Herzchakra)
Das Anjali Mudra ist eine einfache, aber schöne Geste, die uns an die Schönheit der Verbindung zwischen uns selbst, anderen und dem Universum erinnert.
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Ich bin Sunita Ehlers – Yogalehrerin, Ausbilderin und Wegbegleiterin auf deinem Weg zu mehr Achtsamkeit im Leben. Yoga ist für mich weit mehr als Bewegung: Es ist eine Haltung zum Leben, eine Einladung, mir selbst zu begegnen; jenseits von Rollen, Erwartungen und Leistungsdruck.
Seit vielen Jahren begleite ich Menschen in Kursen, Ausbildungen und in Workshops auf ihrem Weg; immer achtsam, authentisch und mit viel Herz. Mein Fokus liegt auf einem undogmatischen, ganzheitlichen Yoga, der Raum bietet. Nur für dich.
Ich glaube an die Kraft des Yoga, der Achtsamkeit und der Meditation, an das Potenzial bewusster Atmung und daran, dass du bereits alles in dir trägst, was du brauchst.

