Das Wichtigste am Yoga Anleiten? Authentisch zu sein.
Wie kann ich es schaffen, in all der Riesenauswahl an neu hinzukommenden Yogalehrer: innen, authentisch mein Yoga zu unterrichten. Wollen die Menschen überhaupt noch mehr Yoga? Bin ich gut genug, als das ich aus all den tollen Yogalehrer: innen herausstechen kann?
Fragen über Fragen. Wir alle kennen sie. Vor allem dann, wenn du ganz neu als Yogalehrer: in mit deinem Business anfängst. Zu Beginn sind es vielleicht nur ein bis zwei Kurse die Woche, aber wenn auch du zu den Menschen gehörst, die sofort spüren, dass sie Yoga in diese Welt bringen wollen, dann weißt du direkt, dass du daraus einen Job machen willst, der deinen alten Job ersetzt. Und zwar zu 100%. Vielleicht fühlst du dich schon lange unwohl in deinem alten Job, vielleicht fühlt sich deine Arbeit fade und nichtssagend an und du sehnst dich nach einem Gefühl von innerer Zufriedenheit.
Und dennoch sage ich dir. Es lohnt sich. Es fühlt sich einfach gut an. Es gibt dir und deinen Yogaschüler: innen einfach viel. Viel Energie, viel Freude und viel Herzenswärme. Yoga zu unterrichten tut einfach gut. Jeden Tag aufs Neue.
Wie aber schaffst du es, unter all den wundervollen Yogalehrer: innen herauszustechen. Wie findest du deine eigene Nische in einem Geschäft das regelrecht boomt. In dem es schon so viel gibt.
Yoga zu unterrichten bietet dir ein breites Spektrum an Möglichkeiten. Selbstständigkeit ebenso. Du hast du Qual der Wahl. Kannst entscheiden, was du wie willst und womit du deinen Lebensunterhalt erarbeiten willst. Die Nische zu finden, braucht ein wenig Mut und die feste Überzeugung, dass du es schaffern kannst.
Mein Tipp für deinen Yoga Unterricht
Daher mein allererster Tipp für einen authentischen Yoga-Unterricht:
Finde heraus, was du willst.
Sei authentisch, lass dich gern inspirieren, aber vergleiche dich nicht mit anderen. Schon gar nicht mit Yogalehrer:innen, die schon einige Jahre länger Unterrichten als du.
Glaub an dich und sei dir gewiss, jeder Schüler findet seinen Lehrer. Ähnlich, wie der Topf den Deckel findet. Zweifel sind hier unangebracht. Denn sobald du anfängst, an dir selbst zu zweifeln spüren das auch deine Schüler: innen. Glaub an dich.
Wie du deine eigene Nische findest, hängt ein wenig damit zusammen, was für ein Typ du bist. Einige holen sich dazu einen Coach oder Mentor. Einige andere lassen sich Zeit und gehen ins Spüren und in sich hineinhören. Andere wiederum buchen eine entsprechenden Online-Kurs zum Finden ihres Wegs in die Selbstständigkeit. Ich kann dir versprechen, egal wie du deinen Weg wählst, es lohnt sich. Gerade das Gefühl von Zufriedenheit, von innerem Wohlbefinden tut einfach gut und genau das ist es, was sich einstellt. Sobald du Yoga-Kurse, Workshops, Retreats oder ähnliches anbieten wirst.
Finde deine Nische
Finde deine Nische, höre auf dein Bauchgefühl und starte durch in ein gesundes Leben. Denk immer dran; im Job verbringen wir die meiste Zeit unseres Lebens. Wenn du hier unglücklich bist, hat es immer auch eine Auswirkung auf dein privates Leben. Also go for it. Die Welt braucht eindeutig noch mehr großartige Yogalehrer: innen wie dich.
Warum Authentizität als Yogalehrerin so wichtig ist
1. Deine Ausstrahlung wirkt mehr als jede Technik
Schüler*innen spüren sehr genau, ob Worte gelebt oder nur weitergegeben werden.
Wenn du authentisch unterrichtest, entsteht ein Raum von Vertrauen, Sicherheit und Offenheit, ganz ohne Perfektion.
2. Yoga ist ein innerer Weg und kein Auftritt
Yoga lädt zur Selbsterforschung ein. Wenn du selbst ehrlich mit dir bist, ermutigst du deine Schüler:innen, auch sich selbst ehrlich zu begegnen, mit allem, was gerade da ist.
Authentizität bedeutet:
-
nicht alles wissen zu müssen
-
nicht immer stark sein zu müssen
- nicht alle Yoga Haltungen perfekt beherrschen zu müssen
3. Vertrauen entsteht durch Menschlichkeit
Deine Schüler*innen öffnen sich dir, körperlich wie emotional.
Das geschieht nur, wenn sie fühlen: „Ich darf hier so sein, wie ich bin.“ Und genau das kannst du nur vermitteln, wenn du selbst so bist, wie du bist und nicht wie du glaubst, sein zu müssen.
4. Du wirst klarer, ruhiger und freier
Wenn du versuchst, jemand anderes zu sein:
-
kostet das Energie
-
erzeugt inneren Druck
-
trennt dich von deiner Intuition
Authentisch zu sein heißt, in deiner eigenen Wahrheit zu stehen. Das macht deinen Unterricht klar, stimmig, kraftvoll und einzigartig.
5. Deine Einzigartigkeit ist dein größter Wert
Es gibt viele Yogalehrer:innen, aber dich gibt es nur einmal.
Deine Geschichte, deine Stimme, deine Art zu fühlen und zu sprechen machen deinen Unterricht unverwechselbar. Deine Schüler*innen kommen nicht zu dir wegen „der perfekten Stunde“, sondern auch wegen deiner Energie.
6. Authentizität schützt vor Burnout
Wenn du ständig eine Rolle spielst, entfernst du dich von dir selbst.
Authentisch zu unterrichten bedeutet auch:
-
deine Grenzen zu respektieren
-
ehrlich mit deiner Energie umzugehen
-
Pausen zu erlauben
Das ist echte Selbstfürsorge und gelebtes Yoga. Und kann dazu beitragen, dass du viel mehr Energie hast, als wenn du dich dauerhaft verstellst.
Was Authentizität nicht bedeutet
-
nicht: alles Private teilen
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nicht: immer emotional mitfühlen
-
nicht: keine Struktur haben
Als Yogalehrerin bist du kein Vorbild für Perfektion, sondern für Echtheit und für ein Leben in Balance. Wenn du dich zeigst, wie du bist, öffnest du einen Raum, in dem Heilung, Vertrauen und Wachstum möglich werden, für dich und für deine Schüler*innen.

Ich bin Sunita Ehlers – Yogalehrerin, Ausbilderin und Wegbegleiterin auf deinem Weg zu mehr Achtsamkeit im Leben. Yoga ist für mich weit mehr als Bewegung: Es ist eine Haltung zum Leben, eine Einladung, mir selbst zu begegnen; jenseits von Rollen, Erwartungen und Leistungsdruck.
Seit vielen Jahren begleite ich Menschen in Kursen, Ausbildungen und in Workshops auf ihrem Weg; immer achtsam, authentisch und mit viel Herz. Mein Fokus liegt auf einem undogmatischen, ganzheitlichen Yoga, der Raum bietet. Nur für dich.
Ich glaube an die Kraft des Yoga, der Achtsamkeit und der Meditation, an das Potenzial bewusster Atmung und daran, dass du bereits alles in dir trägst, was du brauchst.

