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Schöpferkraft im Ayurveda

Im Ayurveda geht es um unsere wahre Natur. Unsere einzig wahre und vor allem individuelle Natur. So sind wir in unserer Schöpfung einzigartig. Das Erkennen unseres wahren Selbst ist eine Art Prozess. Oft haben wir uns selbst aus den Augen verloren, im Laufe des Lebens. Die wahre Kunst liegt also darin, uns selbst wiederzufinden. Es ist, als würden wir eine tief in uns verborgene Intuition wiederentdecken, um im Einklang mit unserer eigenen Konstitution zu sein.

Schöpfer

Die drei Doshas Vata, Pitta und Kapha sind ein essentielles Kernstück des Ayurveda. Und diese sollten im Idealfall bei jedem von uns in Balance sein. Es ist wichtig, dass wir uns selbst erkennen, ein Leben entgegen unserer wahren Natur hinterlässt andernfalls Spuren. Auf körperlicher und mentaler Ebene. Spannenderweise müssen lernen wir schon früh, unsere mentalen und körperlichen – ureigenen – Merkmale zu „verstecken“, bzw. Wir müssen im Älterwerden erst wieder lernen unsere ureigenen Stärken als Stärken anzuerkennen. Das Identifizieren mit unseren Dysbalanacen oder mit den Dingen, die wir nicht mögen scheint leichter zu fallen, als Stärken und Potentiale anzuerkennen. Unabhängig davon, ob antrainiert oder nicht. Potentiale erkennen und am liebsten die von uns selbst ist der eigentliche Akt zur Schöpfung unseres wahren Selbst. Eine Kunst die uns Ayurveda zu erleichtern scheint. Denn, kennen wir unser eigenes Dosha, so können wir viel leichter schaffen, danach zu leben. Losgelöst von vermeintlich negativen Merkmalen unsere wahre Kraft und Stärke nutzen und vor allem erkennen. Vata Menschen haben beispielsweise wundervolle Ideen, sind ein wahrer Kommunikationsmeister, während Pitta Typen ihre Zielstrebigkeit nutzen, um voranzukommen, genau wissen, was sie wollen und Kapha Menschen ihre Stabilität und Standfestigkeit nutzen, um zu sein. Jeder in seiner / ihrer eigenen Fasson und mit eigenen Stärken und Schwächen, die keine Schwächen sind.

 

Laut Wikipedia ist ein Schöpfer jemand, der etwas Bedeutendes geschaffen oder gestaltet hat. Und wenn wir ganz genau hinsehen, dann ist schnell klar, dass wir alle genau das tun. Tag für Tag.

 

Ein schönes „Tool“, um dich selbst zu wertschätzen und zu umsorgen, deine eigene Schöpferkraft auslebst ist Ojas aufzubauen. Ein Gefühl von innerer Zufriedenheit zu leben und zu erkennen, woraus du wirklich Kraft und Energie schöpfst. Deinen Lebenswunsch zu leben und zu ehren. Um so auch mit Stolpersteinen leichter klarzukommen.

 

Rasayanas, Mittel und Maßnahmen, sollten eingesetzt werden, um einen optimalen Zustand unseres Gewebe herbeizuführen.

Ojas ist zuständig für Vitalität und Lebensfreude, für allgemeines Wohlbefinden.

 

Was wir also tun können, um Ojas aufzubauen ist eigentlich ganz einfach.

  • Unser Verhalten so anzupassen, dass es unserer wahren Natur entspricht. Aber ebenso einer moralisch schönen Ebene im Leben entspricht.
  • Liebevolle Behandlung unseres Selbst und unserer Mitlebewesen und Mitmenschen.
  • Bewegung an der frischen Luft.
  • Ausreichend Schlaf.
  • Aber auch mit der Ernährung können wir zu einem Aufbau von Ojas beitragen.
  • Auch Kräuter können zum Einsatz kommen.

Ein sehr bekanntes Rasayana aus dem Ayurveda ist beispielsweise Chywanaprash. Das Amla Fruchtmus gilt als eines der bekanntesten und wirksamsten Stärkungsmittel. Es schützt uns vor Auszehrung und unterstützt bei Er-schöpfungs-Zuständen.

Insgesamt sollten wir lernen, auf uns selbst achtzugeben, wie auf die Liebe unsers Lebens.

Im Er-Schöpfungs-Zustand keine Schöpfung möglich

 

 

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