Die 10 häufigsten mentalen Stressfallen und wie du sie erkennst
Warum mentale Stressfallen unseren Alltag belasten
Mentale Stressfallen sind automatische Denk- und Verhaltensmuster, die unbewusst Stress erzeugen oder verstärken. Sie entstehen oft aus Gewohnheit, Leistungsdruck oder inneren Überzeugungen – und rauben uns Energie, Fokus und Gelassenheit.
Die gute Nachricht: Wer diese Stressfallen erkennt, kann sie Schritt für Schritt auflösen.
Stress ist für jeden von uns anders. Ein Reiz wird im Gehirn als Gefahr /Stress kategorisiert, indem eine Bewertung unserer Erlebnisse und Gedanken, unserer Prägungen und der aktuellen innerlichen und äußerlichen Situation stattfindet. Dies geschieht ganz automatisch. Weiterhin ist kurzfristiger Stress nicht schädlich, vielmehr ist er für unser Überleben wichtig. Ein gewisses Stresslevel (Eustress) macht uns wach, leistungsfähig und lebensfähig.
Stress ist also ganz individuell. Doch wieso tappen wir immer wieder in diese Fallen, die uns stressen? Meist nur, weil wir lange nicht mehr darüber nachgedacht haben. Denn eigentlich steckt das Wissen tief in uns. Wir müssen es nur mal wieder ans Tageslicht befördern.
Stressfallen
Die Stressreaktion läuft in Phasen ab, Vorphase, Alarmphase, Handlungsphase und Entspannungsphase. Die letzten beiden Phasen werden allerdings meistens gar nicht durchlaufen, dies führt zu chronischem Stress. Stressoren können sich gegenseitig verstärken und potenzieren.
Stress ist kein Zeichen von Wichtigkeit, sondern ein Signal dafür, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist, vor allem im Kopf.
Die 10 häufigsten mentalen Stressfallen
1. Immer perfekt sein zu wollen
2. Sich zu viel vorzunehmen
3. Nicht nein sagen zu können
4. Von anderen gemocht werden zu wollen
5. Keine Grenzen setzen zu können
6. Sich immer im Mangel zu fühlen
7. Sich zu viel mit anderen zu vergleichen
8. Für alle da sein zu wollen
9. Schuld für Umstände immer im Außen zu suchen
10. Die Angst zu haben, etwas zu verpassen
Wie du mentale Stressfallen auflösen kannst
Der erste Schritt ist Achtsamkeit: Beobachte deine Gedanken, ohne sie sofort zu bewerten. Weitere hilfreiche Ansätze sind:
- bewusste Pausen und Atemübungen
- realistische Erwartungen an dich selbst
- Fokus auf eine Aufgabe zur Zeit
- Selbstmitgefühl statt Selbstkritik
- regelmäßige Reflexion (z. B. Journaling)
Schon kleine Veränderungen können große Wirkung auf dein Stresslevel haben.

Ich bin Sunita Ehlers – Yogalehrerin, Ausbilderin und Wegbegleiterin auf deinem Weg zu mehr Achtsamkeit im Leben. Yoga ist für mich weit mehr als Bewegung: Es ist eine Haltung zum Leben, eine Einladung, mir selbst zu begegnen; jenseits von Rollen, Erwartungen und Leistungsdruck.
Seit vielen Jahren begleite ich Menschen in Kursen, Ausbildungen und in Workshops auf ihrem Weg; immer achtsam, authentisch und mit viel Herz. Mein Fokus liegt auf einem undogmatischen, ganzheitlichen Yoga, der Raum bietet. Nur für dich.
Ich glaube an die Kraft des Yoga, der Achtsamkeit und der Meditation, an das Potenzial bewusster Atmung und daran, dass du bereits alles in dir trägst, was du brauchst.

