Achtsamkeit am Weihnachtsabend. Ruhe finden & bewusst Weihnachten erleben.
Achtsamkeit kann selbstverständlich jederzeit und jeder Orts stattfinden, aber gerade, wenn wir mit Menschen zusammen sind, die anders denken oder andere Vorstellungen haben von dem, wie ein entspanntes Leben, bzw. ein entspannter Abend ist, ist sie besonders wertvoll.
Dann ist es umso wichtiger achtsam zu sein. Mit sich selbst, mit den anderen, mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen und vor allem mit unseren eigenen Energiereserven. Wenn wir in stressigen Momenten nicht schaffen, auf uns selbst achtzugeben, dann ist Stress und Streit vorprogrammiert. Wie werden deine Feiertage aussehen, hast du etwas Schönes geplant? Der Weihnachtsabend ist oft geprägt von Erwartungen, Emotionen und einem vollen Terminkalender. Gerade dann kann Achtsamkeit am Weihnachtsabend helfen, innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und diesen besonderen Moment bewusst zu erleben. Statt im Außen zu funktionieren, darfst du dich wieder mit dir selbst verbinden. Ruhig sein, im Jetzt Fühlern und offen sein für all die schönen Momente, die es geben wird.
Achtsamkeit am Weihnachtsabend
Die Weihnachtszeit berührt uns auf vielen Ebenen: alte Erinnerungen die hochkommen, früherer und jetzige Beziehungen die uns begleiten, Freude und Glück, aber auch Stress und unangenehme und alte Gefühle die auftauchen. Achtsamkeit hilft uns, all das wahrzunehmen, ohne dich darin zu verlieren.
Sie schenkt dir die Möglichkeit, den Weihnachtsabend nicht nur „zu erleben“, sondern wirklich da zu sein und kann dich unterstützen, alles ok sein zu lassen, wie es eben ist.
Achtsamkeit kann dich unterstützen:
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innerlich zur Ruhe zu kommen
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emotionale Spannungen zu regulieren
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den Moment bewusster wahrzunehmen
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dich mit Dankbarkeit und Verbundenheit zu verbinden
Meine 5 Tipps für ein Achtsames Weihnachtsfest sind einfach wie effektiv.
Nimm dir Zeit für dich. Und wenn es nur 1 oder 2 Minuten sind. Diese Zeit, in der du einmal durchatmest oder einfach nur vor dich hinstarrst, dich spürst oder die Augen schließt. Diesen Moment kann dir keiner nehmen. Dies ist deine Zeit. Deine Zeit, um Kraft zu tanken, deine Zeit für Selbstfürsorge. Auch wenn wir mit der lieben Familie zusammen sind, kann genau dieser Moment der Zeit für dich zu einem entspannten Fest beitragen.
Nimm dir eine Kraftquelle mit. Ein kleiner Handschmeichler in der Tasche, ein Lieblings-Kleidungsstück. Einen Schal in deiner kraftgebenden Farbe, ein herzerwärmender Tee. Ganz gleich, was es ist. Nimm dir eine Quelle der Kraft nur für dich mit zum Fest. Allein das drüber nachdenken vorher und das daran erinnern währenddessen gibt dir die Kraft, die du brauchst, um einen für dich schönes Weihnachtsabend zu verbringen.
Sei dankbar. Für die schönen Momente des Heiligabend und der Tage danach. Vielleicht bist du mit deinen liebsten Menschen zusammen, vielleicht hast du eine wunderbar warme Mahlzeit zu dir genommen oder vielleicht hast du mit sauberem Wasser geduscht. Für all das und für noch viel, viel mehr kannst du dankbar sein. Mach dir die kleinen Dinge bewusst und schr3eibe am Abend 3 Dinge auf für die du dankbar bist. Du wirst merken, irgendwas Schönes ist an jedem Tag da.
Bewusstes Atmen. Ein paar ruhige Atemzüge helfen, das Nervensystem zu beruhigen. Atme langsam durch die Nase ein und aus.
Präsenz im Miteinander. Höre bewusst zu, nimm Blickkontakt wahr und erlaube dir, ganz bei dem zu sein, was gerade ist. Sprich die Worte, die du wirklich sagen willst und die aus der Tiefe deines Herzens kommen.
Achtsamkeit, wenn Weihnachten herausfordernd ist
Nicht jeder Weihnachtsabend ist leicht. Vielleicht sind unsere Erwartungen (zu) hoch, die Emotionen zu präsent oder Menschen fehlen, die dir wirklich guttun. Achtsamkeit bedeutet aber auch, Gefühle da sein zu lassen, ohne sie wegzudrücken. Daher nimm einfach wahr, im Hier und Jetzt und erlaube dir zu sein, wie du bist. Frei von Erwartungen und liebevoll und freundlich mit dir selbst.
Ein liebevoller innerer Satz kann helfen:
„Ich darf fühlen, was jetzt da ist.“
Für einen achtsames Weihnachten nehme ich mir vor, auf dem Weg zur Küche, zum Mülleimer, zum Badezimmer, zum… tief ein und auszuatmen. Die Hände auf den Bauch zu legen und bewusst die Atmung zu spüren. Ich nehme mir vor, eine schöne Kleinigkeit im Raum so schön zu finden, dass sie meine Kraftquelle ist und immer, wenn ich das Gefühl habe, ich brauche sie. Dann nehme ich mir diese Kraft bewusst in mir auf. Ich werde abends in mein Journal schreiben, wie dankbar ich bin. Für das Lächeln um mich herum, für leckere Speisen und Getränke, für warme Kleidung und ein Dach über dem Kopf.
Deine Sunita
Dieser Beitrag ist im Rahmen der Blogparade Achtsamkeit in der Weihnachtszeit 2022 entstanden. Weitere Beiträge findest du zum Beispiel hier: Blogparade Achtsamkeit in der Weihnachtszeit 2022

Ich bin Sunita Ehlers – Yogalehrerin, Ausbilderin und Wegbegleiterin auf deinem Weg zu mehr Achtsamkeit im Leben. Yoga ist für mich weit mehr als Bewegung: Es ist eine Haltung zum Leben, eine Einladung, mir selbst zu begegnen; jenseits von Rollen, Erwartungen und Leistungsdruck.
Seit vielen Jahren begleite ich Menschen in Kursen, Ausbildungen und in Workshops auf ihrem Weg; immer achtsam, authentisch und mit viel Herz. Mein Fokus liegt auf einem undogmatischen, ganzheitlichen Yoga, der Raum bietet. Nur für dich.
Ich glaube an die Kraft des Yoga, der Achtsamkeit und der Meditation, an das Potenzial bewusster Atmung und daran, dass du bereits alles in dir trägst, was du brauchst.

