Ich hatte Euch ja gefragt, was sind die Themen die Euch am meisten auf dem Blog interessieren. Neben Yoga und Ayurveda habe ich ganz oft als Antwort erhalten. Business. Wie man ein Business aufbaut, wie Selbstständigkeit funktioniert. Was ich als Yogalehrer oder auch als Coach nach der Ausbildung machen kann.

 

Auf dem Weg in die Selbstständigkeit

 

Vor ein paar Wochen hab ich Dir dazu ein kostenloses pdf erstellt, den Download bekommst Du hier. 

Die Checkliste hilft Dir vorab schon einmal zu klären, wo Deine Selbstständigkeit hingehen soll. 40 Fragen die Du Dir vorab stellen kannst, die Dich unterstützen Deinen roten Faden nicht zu verlieren. Und genau darum geht es für mich auch zu einem großen Anteil in der Selbstständigkeit. Egal, ob als Yogalehrer, Coach, Heilberufler, Spiritueller oder (Ernährungs-)Berater. Gleich ob Du Dich in einem ganz anderen Zweig selbstständig machst. Die Herausforderung ist: Wie finde ich meine Nische. Meine Zielgruppe, wie komme ich an potentielle Kunden und Klienten, wie lautet mein Marketingkonzept und meine Vision. Die größte Herausforderung in meinen Augen ist aber eine ganz andere.

Herausforderungen meistern im Rahmen der Selbstständigkeit

 

Die größte Herausforderung ist, sich nicht von all den anderen tollen und mega erfolgreichen Anderen ablenken zu lassen. Sich nicht ständig anzusehen wie mega großartig alle anderen sind, wieviel schlanker, schöner, schneller, erfolgreicher sie sind (oder auch nicht)ist vollkommen irrelevant für Dein Business. Dein Business beruht auf Deiner Vision, auf Deinem Konzept und Deinem Plan. Du hast Dich entschieden, Dich selbstständig zu machen weil Du Deine Vision in die Welt bringen willst. Weil Du Deinen Kunden helfen willst. Weil Du mit Deinem Thema Klienten und Teilnehmer ansprechen willst um ihnen etwas zu vermitteln oder um ihnen etwas Gutes zu tun. Um ihnen zu zeigen wo der Weg noch hinführen könnte und um von Deinem Business erfüllt zu sein. (Im Idealfall)

Du hast Dich weder Selbstständig gemacht, um andere zu beobachten das sie vermeintlich alles besser können. Du bist nicht Coach, Berater oder Lehrer weil Kollegen alles viel besser können, auf Instagram und Co Dir zeigen wieviel tolle Kunden sie haben und wie umwerfend sie sind. Das ist NICHT Deine Vision.

 

Problem oder nicht das ist hier die Frage

Vor einigen Jahren noch hab ich die sozialen Kanäle nicht wirklich gemocht. Ich fand es doof, sich so zur Schau zu stellen. Verstand weder die Menschen die sich stundenlang auf Facebook aufgehalten haben noch erkannte ich das Riesen Potential welches dahinter steckt. Zur Zeit als ich noch geflogen bin wollte ich mich oftmals einfach nur verstecken. Wollte nicht schon wieder von hunderten von Menschen angestarrt werden, hatte das Gefühl ein Stück Privatsphäre ist zu wichtig als das ich einen Instagram oder Facebook Account bräuchte. Und so war es auch. Vollkommen ok, mich nicht zu zeigen. Mich in meinem Dunstkreis von Freunden und Familie zu genießen, aber der Kreis durfte auch gern klein sein. Die Schwierigkeit einer Selbstständigkeit aber ist. Wenn Du nicht gesehen wirst, können die Kunden dich auch nicht finden. Wenn Du Dich in Deinem Schneckenhaus einigelst, kann niemand sehen wie toll Dein Angebot ist.

 

Zeig Dich

 

Frei nach dem Motto Zeig Dich sind die sozialen Kanäle also doch ganz sinnvoll. Und ich sage Dir, zu Beginn fällt es Dir evtl schwer Dich dort zu zeigen. Schließlich weißt Du nicht, wer alles Deinen Account sehen kann. Nach und nach wird es aber einfacher. Vielleicht hilft Dir das Verständnis, das die Kanäle – wenn Du sie für Dein Business nutzt – nicht unbedingt ausschliesslich von Dir Privates zeigen. Sie spiegeln Deine Arbeit. Nicht mehr und nicht weniger. Ich brauchte ein paar Jahre um mir einzugestehen das ich mich viel zu lange versteckt habe. Denn das nicht zeigen wollen kommt sicherlich auch von auferlegten oder antrainierten Ängsten.

  • ich habe Angst mich zu zeigen weil ich nicht gut genug bin
  • ich kann das nicht so gut wie die anderen
  • die anderen sehen besser aus
  • die anderen haben ein tolleres Angebot
  • ich hab nicht so schöne Bilder
  • to be continued

Mein Tipp für Dich: trenne Business und Privat zu Beginn ist das sicherlich leichter. Wenn Du merkst, es fällt Dir nicht mehr so schwer, Dich zu zeigen dann können gern private Inhalte Deine Kanäle füllen. Schließlich wollen die Leute Dich kennenlernen um bei Dir etwas zu buchen!

 

Aber lass die Finger von zuviel andere gucken. Die anderen sind egal. Es ist nicht wichtig, wie toll ein Account einer Mitbewerberin aussieht. Wenn Du ihren Erfolg kopieren willst ist es nicht Deiner. Es ist ihrer. Wenn Du Bilder, Sprüche, Angebote ebenso wie Deine MitbewerberInnen gestalten willst, ist es sicherlich nicht das was DU verkaufen willst. Es ist das was die anderen verkaufen wollen. So wirst Du langfristig nicht erfolgreich sein. Erfolgreich wirst Du sein, wenn Du Dich zwar inspirieren lässt, aber ganz Du selbst bist. Dein Angebot klar formulierst und genau weißt wo Du hinwillst. Dann kannst Du Deine Ziele verfolgen und Dich klar positionieren.

 

Hast Du noch mehr Tipps für den Aufbau eines Business? Her damit. Ich freue mich von Dir zu hören.

Deine Sunita

 

Hier ein paar Zahlen und Fakten über Mein Business: 

Sunita Ehlers, Yoga, Ayurveda, Mindful Lifestyle. Dein Blogazin über ein achtsames und gesundes Lebend

Begonnen habe ich Ende 2013 als Yogalehrerin zu unterrichten.

Mit dem Blog habe ich begonnen Ende 2015, zuerst unter einen anderen Namen. Aber dann schnell gemerkt, das er nicht zu mir passt. Da ich zwar viele Ideen habe aber nicht der mega coole Typ bin hab ich mich gegen einen coolen und modernen Namen entschieden und einfach Sunita Ehlers als Domain genommen. Fühlt sich für mich total stimmig an, da es hier nicht nur Yoga und Ayurveda Coaching gibt, sondern auch den Blog und Workshops, Ausbildungen, Retreats. Wenn Du allerdings NUR einen Blog anstrebst dann ist ein einfallsreicher Name sicher toll.

Da ich mir das bloggen und die Technik dahinter komplett selbst beigebracht habe ist sicher nicht alles perfekt, aber für mich fühlt es sich gut an. Auf dem Blog sind seit einiger Zeit durchschnittlich ca 40.000-50.000 page impressions /Monat. Daran habe ich lange gearbeitet.

Das Schreiben bereichert mich ebenso wie das Unterrichten und das Ausbilden.

Ich habe mich selbst lange unter Wert verkauft, mich zu sehr von anderen ablenken lassen. Seitdem ich das nicht mehr tue fühlt es sich  viel besser an. Das heißt nicht, das ich nicht nach rechts und links sehe. Es heißt, das ich mein Business Ziel klar definiert habe und daran arbeite es zu verfolgen. Selbstverständlich passe ich das Ziel von Zeit zu Zeit an…..

 

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