Auf dem Weg in die Selbstständigkeit

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Auf dem Weg in die Selbstständigkeit möchte ich dich gern begleiten. In meinen Kursen und Ausbildungen werde ich immer wieder danach gefragt; wie sieht es denn aus, mit einem Business als Yogalehrer*in, Achtsamkeitstrainer*in oder Meditationsleiter*in.  Wie baue ich ein Business auf, wie funktioniert da mit der Selbstständigkeit. Wie kann ich mir als Yogalehrer*in oder auch als Coach nach der Ausbildung ein schönes Business aufbauen?

 

Auf dem Weg in die Selbstständigkeit

Hier habe ich für dich ein paar wertvolle Fragen, die du schon auf deinem Weg in die Selbstständigkeit einmal für dich klären kannst.

  • Wie lautet mein Angebot?
  • Was biete ich an?
  • Will ich mich wirklich selbstständig machen?
  • Habe ich genügend Zeit für eine Selbstständigkeit?
  • Wovon will ich am Beginn meiner Selbstständigkeit leben?
  • Gibt es Rücklagen oder eine Finanzspritze oder werde ich direkt zu Beginn Einnahmen generieren können?
  • Wie finde ich den geeigneten Namen für mein Health Business?
  • Passt der Name zum Business/ zum Angebot?
  • Kann ich vorab ein Gründerseminar besuchen um mich optimal vorzubereiten?
  • Gibt es andere Gründer denen ich (gerade zu Beginn) Fragen stellen kann/ über die Schulter schauen kann?
  • Habe ich einen gut durchdachten Businessplan?
  • Brauche ich einen Businessplan oder starte ich nebenbei durch?
  • Brauche ich /habe ich einen Steuerberater?
  • Wem biete ich mein Angebot an? (Zielkunde)
  • Welche Vertriebsform nutze ich? (Blog, Website, Google, Affiliate Programme o.ä.)
  • Wo biete ich mein Angebot an? (Website/Flyer/Social Media Kanäle/Messen/Anzeigen usw.)
  • Was genau hat meine Kundin davon das sie bei mir kauft/bucht?
  • Wie lautet meine Firmen Philosophie?
  • Was melde ich an (Kleingewerbe/Gewerbe/freiberuflich)?
  • Ist die Steuernummer beantragt?
  • Brauche ich eine extra Rentenversicherung (optional eine private)?
  • Habe ich meine Krankenkasse informiert?
  • Brauche ich eine Website/social Media Kanäle
  • Was ist mein Ziel/was will ich erreichen? (kann im Laufe des Business noch adjustiert werden)
  • Wie kalkuliere ich meine Preise?
  • Wie hoch ist mein Stundenlohn?
  • Wie hoch muss mein Stundensatz sein um am Monatsende davon leben zu können?
  • Was sind meine Keywords um bei Google mit meiner Website gefunden zu werden?
  • Welche anderen social Media Kanäle will /sollte ich bedienen um gesehen zu werden? (Instagram /Facebook/Pinterest /Twitter und all die neuen Kanäle die es gibt)
  • Bin ich überhaupt eine Unternehmerin?
  • Kann ich gut selbstständig arbeiten  oder wäre ein Mentor/Coach an meiner Seite sinnvoll?
  • Gibt es (alte) Glaubenssätze die vorher gelöst werden sollten? ( klassischerweise Männer- Frauen Denken/ wieviel Geld ist meine Arbeit wert / bin ich gut genug….)
  • Warum will ich mich selbstständig machen? (wichtig, zum immer wieder daran erinnern!)
  • Brauche ich bereits am Anfang Personal/Aushilfen/Freelancer?
  • Gibt es Bereiche des Unternehmens, die ich auslagern kann (Grafik /Steuer/Marketing/Vertrieb…)?
  • Kann ich dieses Business alleine wuppen oder brauche ich Unterstützung?
  • Muss ich meinen Arbeitgeber informieren (im Falle das Du weiterhin nebenbei im alten Job bleiben willst)?
  • Habe ich alle Vorlagen die ich gut brauchen kann (Liste für Einnahmen- Überschussrechnung /Ablaufpläne/Businessplan/Redaktionsplan/Rechnungsvorlage oder Programm o.ä.)?
  • Habe ich genügend Kunden, um einer Scheinselbstständigkeit aus dem Weg zu gehen? (nicht nur einen Kunden bedienen)
  • Brauche ich ein Firmenkonto
  • Welches Businesskonto empfiehlt sich?·
  • Gibt es Fördermittel die ich beantragen kann?
  • Habe ich Rücklagen die ich zu Beginn der Selbstständigkeit nutzen kann
  • Ab wann fließt das erste Geld innerhalb der Selbstständigkeit?

Die Checkliste hilft Dir vorab schon einmal zu klären, wo Deine Selbstständigkeit hingehen soll. 40 Fragen die Du Dir vorab stellen kannst, die Dich unterstützen Deinen roten Faden nicht zu verlieren. Und genau darum geht es für mich auch zu einem großen Anteil in der Selbstständigkeit. Egal, ob als Yogalehrer, Coach, Heilberufler, Spiritueller oder (Ernährungs-)Berater; Achtsamkeitstrainer*in, Meditationsleiter*in oder Wegbegleiter*in. Oder ob Du Dich in einem ganz anderen Berufszweig selbstständig machst. Die Herausforderung ist: Wie finde ich meine Nische. Meine definiere ich meine Zielgruppe, wie komme ich an potentielle Kunden und Klienten, wie lautet mein Marketingkonzept und meine Vision. Die größte Herausforderung in meinen Augen ist aber eine ganz andere.

Herausforderungen meistern im Rahmen der Selbstständigkeit

 

Die größte Herausforderung ist, sich nicht von all den anderen tollen und mega erfolgreichen Anderen ablenken zu lassen. Sich nicht ständig anzusehen wie mega großartig alle anderen sind, wieviel schlanker, schöner, schneller, erfolgreicher sie sind (oder auch nicht)ist vollkommen irrelevant für Dein Business. Dein Business beruht auf Deiner Vision, auf Deinem Konzept und Deinem Plan. Du hast Dich entschieden, Dich selbstständig zu machen weil Du Deine Vision in die Welt bringen willst. Weil Du Deinen Kunden helfen willst. Weil Du mit Deinem Thema Klienten und Teilnehmer ansprechen willst um ihnen etwas zu vermitteln oder um ihnen etwas Gutes zu tun. Um ihnen zu zeigen wo der Weg noch hinführen könnte und um von Deinem Business erfüllt zu sein. (Im Idealfall)

Du hast Dich weder Selbstständig gemacht, um andere zu beobachten das sie vermeintlich alles besser können. Du bist nicht Coach, Berater oder Lehrer weil Kollegen alles viel besser können, auf Instagram und Co Dir zeigen wieviel tolle Kunden sie haben und wie umwerfend sie sind. Das ist NICHT Deine Vision.

 

Problem oder nicht das ist hier die Frage

Vor einigen Jahren noch hab ich die sozialen Kanäle nicht wirklich gemocht. Ich fand es doof, sich so zur Schau zu stellen. Verstand weder die Menschen die sich stundenlang auf Facebook aufgehalten haben noch erkannte ich das Riesen Potential welches dahinter steckt. Zur Zeit als ich noch geflogen bin wollte ich mich oftmals einfach nur verstecken. Wollte nicht schon wieder von hunderten von Menschen angestarrt werden, hatte das Gefühl ein Stück Privatsphäre ist zu wichtig als das ich einen Instagram oder Facebook Account bräuchte. Und so war es auch. Vollkommen ok, mich nicht zu zeigen. Mich in meinem Dunstkreis von Freunden und Familie zu genießen, aber der Kreis durfte auch gern klein sein. Die Schwierigkeit einer Selbstständigkeit aber ist. Wenn Du nicht gesehen wirst, können die Kunden dich auch nicht finden. Wenn Du Dich in Deinem Schneckenhaus einigelst, kann niemand sehen wie toll Dein Angebot ist.

 

Zeig Dich

 

Frei nach dem Motto Zeig Dich sind die sozialen Kanäle also doch ganz sinnvoll. Und ich sage Dir, zu Beginn fällt es Dir evtl schwer Dich dort zu zeigen. Schließlich weißt Du nicht, wer alles Deinen Account sehen kann. Nach und nach wird es aber einfacher. Vielleicht hilft Dir das Verständnis, das die Kanäle – wenn Du sie für Dein Business nutzt – nicht unbedingt ausschliesslich von Dir Privates zeigen. Sie spiegeln Deine Arbeit. Nicht mehr und nicht weniger. Ich brauchte ein paar Jahre um mir einzugestehen das ich mich viel zu lange versteckt habe. Denn das nicht zeigen wollen kommt sicherlich auch von auferlegten oder antrainierten Ängsten.

  • ich habe Angst mich zu zeigen weil ich nicht gut genug bin
  • ich kann das nicht so gut wie die anderen
  • die anderen sehen besser aus
  • die anderen haben ein tolleres Angebot
  • ich hab nicht so schöne Bilder
  • ich bin zu klein, zu groß, zu dick, zu dünn und kann das nicht
  • ich habe (noch) nicht genügend Ausbildungen absolviert
  • to be continued

Mein Tipp für deine social Media Kanäle:  sei authentisch und klar. Und starte jetzt durch.

Lass die Finger davon, zuviel bei anderen zu schauen. Was andere tun ist nicht wichtig für dein Business. Es ist nicht wichtig, wie toll ein Account einer Mitbewerberin aussieht. Wenn Du ihren Erfolg kopieren willst ist es nicht Deiner. Es ist ihrer. Wenn Du Bilder, Sprüche, Angebote ebenso wie Deine MitbewerberInnen gestalten willst, ist es sicherlich nicht das was DU verkörperst. Es ist das was die anderen verkaufen wollen. So wirst Du langfristig nicht erfolgreich sein. Erfolgreich wirst Du sein, wenn Du Dich zwar inspirieren lässt, aber ganz Du selbst bist. Dein Angebot klar formulierst und genau weißt wo Du hinwillst. Dann kannst Du Deine Ziele verfolgen und Dich klar positionieren.

Hast Du noch mehr Tipps für den Aufbau eines Business? Her damit. Ich freue mich von Dir zu hören.

Deine Sunita

 

Hier ein paar Zahlen und Fakten über Mein Business: 

Sunita Ehlers, Mindful Lifestyle, Meditation, Movement, Mindfulness. Dein Blog & Ausbildungsschule für ein achtsames und gesundes Leben.

Begonnen habe ich Ende 2013 als Yogalehrerin zu unterrichten.

Mit meinem Yoga & Achtsamkeits Blog habe ich Ende 2015 begonnen. Mit dem Unterrichten von Yoga habe ich 2013 begonnen und seit 2015 bilde ich angehende Yogalehrer*innen in Hamburg in unterschiedlichen Studios aus. Seit 2019 leite ich die online Ausbildungen Meditationsleiter*in, Yin Yoga Lehrer*in, Achtsamkeitstrainer*in und Mindful Movement Trainer*in. Social Media wurde in den vergangenen Jahren immer wichtiger, auch als Yogalehrerin, daher nutze ich meine liebsten Kanäle, wie Instagram, Facebook und seit 2023 nun auch Pinterest.

Das Schreiben für den Blog bereichert mich ebenso wie das Unterrichten von Yoga und Achtsamkeitstagen, das  Ausbilden ist eine Herzensangelegenheit. Denn wenn wir alle mehr und früher Yoga, Meditation, Achtsamkeit lernen würden, wäre diese Welt ein sicher liebevollerer Ort.

Du möchtest gerade mit deinem Business durchstarten? Wunderbar, ich begleite dich gerne!

 

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